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Letzte Aktualisierung: 26.1.2012 - Jupiter am Abendhimmel |
Archiv:
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Jupiter am Abendhimmel
Der
Riesenplanet Jupiter leuchtet momentan als hellstes Gestirn am Abend.
Er erreichte Ende Oktober seine Oppositionsstellung, d.h. er
stand zu dieser Zeit am Himmel genau der Sonne gegenüber. In den Teleskopen der Sternwarte sieht man schön die 4 größten Jupitermonde sowie Details in der Atmosphäre des Planeten. ![]() Sonnenfinsternisse passieren auf Jupiter mehrmals die Woche: Hier wirft der Mond Io seinen Schatten auf den Riesenplaneten. Aufgenommen am 21. November 2011. R. Klemm |
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Venus als 'Abendstern'
Der
Nachbarplanet der Erde, die Venus, leuchtet momentan als heller
Lichtpunkt in westsüdwestlicher Richtung. Sie entfernt sich am Himmel
in den kommenden Wochen immer weiter von der Sonne. Im Teleskop kann
man verfolgen, wie sich ihre Lichtgestalt, ähnlich den Mondphasen,
langsam verändert. Im März wird sie ihre Halbphase erreichen und danach
immer mehr zur Sichel schrumpfen. Bei ihrer nächsten Begegnung mit der Sonne am Himmel, der sog. unteren Konjunktion am 6. Juni 2012, wird die Venus exakt zwischen Sonne und Erde stehen, d.h. es findet einer der seltenen Venus-Durchgänge vor der Sonne statt. ![]() Mond und Venus am Abend des 26. Januar 2012. M. Dähne |
| Der
'Grosse Orionnebel'
Diese riesige Wasserstoffwolke steht direkt unter den drei Gürtelsternen des markantesten Wintersternbildes und ist ein Hauptobjekt der meisten Führungen unter dem Wintersternenhimmel. Die etwa 1500 Lichtjahre entfernte Gaswolke ist schon lange Gegenstand intensiver Forschung, ständig entstehen neue Sterne in diesem Paradeobjekt. Beleuchtet werden die Gasmassen von einer sehr jungen Sternansammlung im Innern dieses Objektes, den 4 Sternen des 'Trapezes'. Diese sehr jungen und sehr heißen Sterne sind im Fernrohr zusammen mit den Nebelmassen gut zu sehen.
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Die PraesepeIn klaren, mondlosen Nächten fällt dem aufmerksamen Beobachter mitten im Sternbild Krebs bereits mit dem blossen Auge ein kleiner, verwaschener Fleck auf. Erst nach der Erfindung des Fernrohrs, um 1610, gelang es, etwas über die wahre Natur dieses Flecks herauszufinden: Galileo Galilei erkannte so als erster, dass dieser 'Fleck' in Wahrheit aus einzelnen Sternen besteht, dass es sich um einen Sternhaufen handelt.Das Objekt ist unter dem Namen 'Praesepe' (lat. für 'Krippe') bekannt, oder im Englischen auch 'Beehive' (zu deutsch 'Bienenkorb'). Der Sternhaufen zählt zu den Offenen Sternhaufen, er ist also eine der zahllosen relativ jungen Sternfamilien in unserer Galaxis. Man vermutet, dass M44 vor ca. 400 Millionen Jahren entstanden ist, er gehört damit schon zu den älteren Sternhaufen. Die Entfernung zu uns beträgt etwa 500 Lichtjahre, der Sternhaufen hat einen Durchmesser von etwa 10 Lichtjahren. M44 ist ein schönes Objekt gerade für relativ kleine optische Instrumente; ein Fernglas oder kleines Teleskop kann den Haufen bereits in Einzelsterne aufgelöst zeigen.
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| Das
Leo-Triplett
Die M66-Gruppe, auch bekannt als Leo-Triplett, ist eine Galaxiengruppe im Frühlingssternbild Löwe. Die 3 Galaxien, zu denen noch M65 sowie NGC3628 gehören, liegen in einer Entfernung von ungefähr 35 Millionen Lichtjahren zur Erde. Das Paar M65 und M66 ist bereits
in einem 10x50 Fernglas zu sehen.
Von astrophysikalischem Interesse ist M66 wegen ihrer Spiralarme, die aus der ursprünglichen Rotationsebene hinausgeschoben wurden. Diese Deformation geht auf Begegnungen mit anderen Galaxien des Tripletts zurück, wahrscheinlich mit NGC3628. Ausserdem hat M66 in jüngster Vergangenheit bereits 3 Supernovae gezeigt - 1973, 1989 sowie 1997.
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Die Galaxien M 81 und M 82 Die beiden Galaxien M 81 und M 82 im Sternbild Großer Bär gehören zu den hellsten Galaxien am nördlichen Sternhimmel. Ein Grund für ihre relativ große Helligkeit ist ihre geringe Entfernung: Sie gehören einer kleinen Galaxiengruppe an, die'nur' ca. 12 Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist. M 81 wurde 1774 von J.E. Bode entdeckt und wird daher auch als 'Bode's Galaxie' bezeichnet. Sie besitzt einen hellen Kern und zwei deutliche Spiralarme. Wir blicken leicht schräg auf die Galaxie, so dass sie elliptisch erscheint. Die
Galaxie M 82 dagegen sehen wir 'von der Seite', daher bleibt uns ihre -
ebenfalls vorhandene - Spiralstruktur verborgen. Dafür sind ausgeprägte
dunkle Strukturen zu erkennen, hervorgerufen durch interstellaren
Staub, der das Licht dahinter stehender Sterne stark schwächt. Beide Galaxien sind prinzipiell schon mit einem Fernglas auffindbar, deutlich sichtbar sind sie jedoch erst in einem Teleskop.
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Der Kugelsternhaufen M 3 Einer der hellsten Kugelsternhaufen am nördlichen Sternhimmel ist M 3 im Sternbild Jagdhunde. Ch. Messier entdeckte ihn bereits 1764. Kugelsternhaufen sind kugelförmige Ansammlungen von meist mehreren hunderttausend Sternen. Sie gehören zu den ältesten Objekten im Universum. M 3 enthält etwa eine halbe Million Sterne und besitzt einen Durchmesser von über 200 Lichtjahren. Seine Entfernung zur Erde beträgt 34.000 Lichtjahre. Der Sternhaufen ist hell genug, um bereits mit einem Fernglas gefunden werden zu können. Kleine Amateurteleskope zeigen ihn als runden verwaschenen Lichtfleck, mittelgroße Geräte lassen ihn bereits in einzelne Sterne aufgelöst erkennen.
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