| Ereignisse
2006 - 1. Jahreshälfte
- Jupiter
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| Komet
Schwassmann-Wachmann 3
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Sonnenaktivität
Webcam-Aufnahmen durch einen 80mm-Refraktor mit H-Alpha-Filter. M. Dähne
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| Rückblick:
Sonnenfinsternis vom 29. März
Am 29. März traf wieder einmal der Mondschatten die Erde, so dass in Mitteleuropa eine Partielle Sonnenfinsternis eintrat. Die Sonne wurde dabei vom Mond etwa zur Hälfte verdeckt. Der Weg
des Mondschattens auf der Erde begann in Brasilien,
verlief weiter über den Atlantik, Afrika, das Mittelmeer und die Türkei
bis nach Zentralasien.
Die Sonnenfinsternis in Passau Wolken trübten vielerorts den Blick auf die partiell verfinsterte Sonne.
Die Sonnenfinsternis in der Totalitätszone Perfektes Wetter herrschte an der türkischen Mittelmeerküste am Tag der Finsternis - die Schleierwolken, die vereinzelt aufzogen, waren dünn genug, um den Blick auf die Sonne nicht zu stören. Zahlreiche SoFi-Begeisterte waren an die türkische Riviera gereist, um am Strand oder direkt in der Hotel-Anlage zu beobachten und zu fotografieren. Mit speziellen Finsternisbrillen und mit Sonnenfiltern ausgerüsteten Ferngläsern und Teleskopen wurde die 1. Partielle Phase verfolgt, bei der sich der Mond vor die Sonne schob. Nach mehr als einer Stunde - das Licht war schon merklich schwächer und fahler, die Schatten auf dem Boden schärfer geworden - wurde es ernst: Die Venus war bereits im Südwesten zu sehen, die Sonnenfilter wurden entfernt, und die Korona, die 'Atmosphäre' der Sonne, wurde sichtbar und bildete zusammen mit dem letzten grellen Lichtstrahl der Sonne einen Diamantring am Himmel. Dazu erzeugten mancherorts die dünnen Schleierwolken einen Halo um Sonne und Mond, was der Szenerie zu noch mehr Dramatik verhalf. Dann endlich, um 13h55 Ortszeit, begann die Totalität - es war dunkel und am Himmel stand die 'Schwarze Sonne', umgeben von dem Strahlenkranz der Korona. Im Fernglas bot sich ein unvergleichlicher Anblick, wie ihn kein Foto wiedergeben kann: Unzählige feine Strukturen in der Korona, dazu rot leuchtende Protuberanzen, Gasschwaden, die wie Flammen über die Sonnenoberfläche aufsteigen. Am Horizont, in der Ferne, ein oranges Leuchten - dort scheint die Sonne. Nach 3 Minuten und 45 Sekunden ist alles vorbei: Erneut ein Diamantring, die Sonne blitzt hervor und die Korona verblasst - der Schatten des Mondes zieht weiter nach Nordwesten. Kurz darauf hört man wieder die ersten Vögel singen. Die 2. Partielle Phase endet um 15h13. Einige Mitglieder der Volkssternwarte Passau verfolgten das Spektakel in der Nähe von Side, östlich von Antalya, exakt auf der Zentrallinie, wo die Finsternis am längsten dauerte. Ein Mitglied begab sich in die Libysche Wüste.
Bilder
von H. Thiele, aufgenommen in Side/Türkei:
Bilder
von M. Dähne, aufgenommen in Kumköy/Türkei:
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| Totale
Halbschattenfinsternis des Mondes vom 14./15. März
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Saturn
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