Ereignisse 2005 - 1. Jahreshälfte

- Jupiter
- Lichtsäule über der Sonne
- Komet C/2004 Q2 Machholz
- Saturn
- Sonnenaktivität
 


Jupiter
 

Jupiter am 30. April 2005.
Zeichnung nach Beobachtung mit einem Linsenteleskop mit 15cm Durchmesser. Die ovale Struktur links unten ist der sog. 'Grosse Rote Fleck', ein Wirbelsturm von doppeltem Erddurchmesser.
M. Dähne


Lichtsäule über der Sonne
 

Am Morgen des 10. März 2005 fotografierte W. Dobler aus Ortenburg nebenstehende Lichtsäule über der Sonne.

Lichtsäulen entstehen, wenn das Licht der tiefstehenden Sonne an der Unterseite von Eisplättchen in der Erdatmosphäre reflektiert werden. Solche Eisplättchen können in Bodennähe vorkommen, oder in Form von hochliegenden Schleierwolken.

Lichtsäulen gehören zu den häufigsten optischen Phänomenen in der Atmosphäre, den sog. Halo-Erscheinungen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.


Komet C/2004 Q2 Machholz

Der Ende August 2004 entdeckte Komet Machholz hatte sich zu einem interessanten Objekt auch für die Fernglas-Beobachtung entwickelt; mit einer maximalen Helligkeit von ca. 3.5mag war er in der ersten Januarhälfte sogar mit blossem Auge sichtbar.


Komet Machholz bei den Plejaden.
Dieses spektakuläre Bild gelang R. Klemm am 7. Januar 2005. Der Komet zog 
in diesen Tagen an dem auch mit blossem Auge auffälligen Sternhaufen 
der Plejaden vorbei - ein schöner Anblick im Fernglas.


Komet Machholz am 10. Januar.
Auf dem Foto ist auch der Nebel NGC 1333 zu sehen. In diese 
Wolke aus Gas und Staub sind einige junge Sterne eingebettet.
R. Klemm


Komet Machholz am 5. Februar 2005.
Gezeichnet nach Beobachtung mit einem 35cm-Spiegelteleskop.
M.Dähne


Saturn
 
Der Ringplanet Saturn, gezeichnet von M. Dähne nach Beobachtung mit einem 35cm-Newton-Spiegelteleskop.

Bei ruhiger Luft und hoher Vergrösserung - hier etwa 340fach - sind etliche Details erkennbar, so z.B. ein Wolkenband in der Atmosphäre des Planeten sowie das Ringsystem mit der Cassini-Teilung, einer Lücke im Ring, die sich als dünne schwarze Linie abzeichnet. Auf der Zeichnung sind 4 der insgesamt mehr als 30 Saturnmonde zu sehen, von links nach rechts: Rhea, Enceladus, Dione und Tethys.


Blick auf das Saturn-System am 11. Dezember 2004.
7 Monde sind zu sehen: Hyperion, Rhea, Tethys, 
Enceladus, Dione, Japetus und Titan (v.l.n.r.).
Zeichnung: M. Dähne, 35cm-Newton-Spiegelteleskop.



Saturn.
Webcam an einem 40cm-Cassegrain-
Teleskop.
M.Dähne

Saturn mit einigen seiner Monde.
Webcam an einem 20cm-Schmidt-
Cassegrain-Teleskop.
M.Dähne


Die Neigung der Saturnringe
im Verlauf der letzten Jahre.
M.Schrimpf


Sonnenaktivität


Die Sonnenchromospäre mit grossem Sonnenfleck.
Mai 2005
R.Klemm


Grosse Protuberanz.
Mai 2005
R.Klemm


Grosse Sonnenfleckengruppe.
Januar 2005
W.Dobler

Grosse Protuberanz.
März 2005
M.Dähne


Die Sonnenchromosphäre.
März 2005
M.Dähne



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