Venus-Durchgang
vor der Sonne vom 8. Juni 2004
von Markus
Dähne
Das interessanteste
- weil seltene - astronomische Ereignis in diesem Jahr war zweifellos der
Durchgang der Venus vor der Sonne. Sonne, Venus und Erde müssen dazu
praktisch exakt in einer Linie stehen, was nur alle ca. 100 bis 120 Jahre
der Fall ist. Dann findet jeweils ein Paar von Venusdurchgängen mit
einem Abstand von 8 Jahren statt.
Am 8. Juni 2004 gegen 7h20 Sommerzeit
begann die Wanderung der Venus vor der Sonne, um 13h04 endete sie.
Zu Beginn des Durchgangs gab es
für Beobachter, die über einen Protuberanzenansatz oder H-Alpha-Filter
verfügten, zusätzlich ein besonders eindrucksvolles Schauspiel
auf der Sonne: Eine gewaltige eruptive Protuberanz, die sich bald wieder
auflöste.
Besonders bemerkenswert ist, dass
am Beginn und Ende des Durchgangs die Venus-Atmosphäre direkt sichtbar
wurde, da das Licht der Sonne von hinten durchscheint.
Eruptive Protuberanz zu Beginn
des Venus-Durchgangs.
R. Klemm
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M. Schrimpf
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Venus vor der stark strukturierten
Chromosphäre der Sonne.
M. Dähne

Links: Kurz vor Ende des Venus-Durchgangs
(M.
Dähne).
Rechts: Am Sonnenrand wird ein
Teil der Venus-Atmosphäre sichtbar,
da Sonnenlicht von hinten durchscheint
(R.
Klemm).
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